Intelligenz und Begabung

Freitag, 10. Februar 2006

"Intelligenz und Begabung" vom 31.01.2006

Ich würde ja sehr gerne viel über diese Veranstaltung schreiben, kann ich aber nicht.
Ein Grippevirus hat Herrn Schmid heimgesucht. Deshalb ist die Veranstaltung leider ausgefallen.
Schade!
Ich hatte mich so auf unsere Generalprobe gefreut. Ob trotzdem nächste Woche der NRD kommt? Naja, werden wir ja sehen.

Montag, 23. Januar 2006

"Intelligenz und Begabung" vom 10.01.06

ZUr heutigen Veranstaltung kann ich leider nicht viel schreiben, da wir nicht viel Neues gemacht haben:

Zuerst wurde uns natürlich von Herrn Schmid ein frohes neues Jahr gewünscht.
Anschließend sollten wir jeder für sich auf einem Zettel das Pro und Contra zum Thema Weblog schreiben. Zum Schluß sollte man noch ein Fazit fassen, ob man für die Veranstaltungen von Herrn Schmid für einen Leistungsnachweis lieber eine Klausur oder doch lieber das Weblog mit wöchentlichen Beiträgen verfasst.

(Ich möchte mich hier mal zwischendurch dafür entschuldigen, dass ich solche langen verschachtelten Sätze schreibe. Ich hoffe man kann sie trotzdem verstehen. Ich hatte nur immer Deutschlehrer/Innen, die so etwas gerne sahen, solange sie es noch verstanden haben. Es ist nun einmal schwierig sich umzustellen. Natürlich habe ich während meines Studiums gelernt, dass ich es in der Schule anders machen muss. Ich habe schon alle Praktika hinter mir und da hat es eigentlich immer gut geklappt mich niveaugerecht auszudrücken.)

So nun zurück zum Thema:
Ich finde es ganz erfrischend zwischendurch einmal ein Seminar zu haben, in dem man für einen Leistungsnachweis keine Klausur, kein Referat und keine Hausarbeit schreiben muss. Ich studiere die Fächer Mathe und kath. Religion. Da muss man so schließlich seine ganzen Leistungsnachweise machen. Weblogs kannte ich vorher noch nicht. Deshalb finde ich es spannend mich mal mit einer neuen Materie zu beschäftigen (Danke an meine Helfer Sebastian und Jan, die mir mit Tipps geholfen haben!) Aus diesen Gründen stand in meinem Fazit, dass ich klar für Weblogs bin.

Nun kam etwas Theorie:
Je höher die Intelligenz ist, desto wichtiger ist die Musik, als Ausgleich für die rechte Hemisphäre (die Begabung).

Nun die Info für uns zukünftige Lehrer:
Jemand, der erfolgreich unterrichten will, braucht die beiden Dinge Intelligenz und Begabung, denn die schöpferische Arbeit, die Begabung erfordert, braucht das Gehirn um überhaupt arbeiten zu können.


Nun war die Theorie vorbei und es kam die Praxis, unsere interessante "Chorprobe": Wir haben wieder in vier Gruppen unsere Wörter und A-E-I-O gesungen.
Nächstes Mal soll die Generalprobe sein, da in der letzten Veranstaltung (übernächstes Mal) jemand vom NDR kommen will, der unseren Gesang aufnimmt.
Da bin ich aber echt mal gespannt, wie das wird (vor allen Dingen, weil sich unsere Dirigentin manchmal im Ton vergreift).

Mittwoch, 21. Dezember 2005

"Intelligenz und Begabung" vom 20.12.05

Heute sind wir noch einmal auf den Unterschied zwischen Ursache und Wirkung, sowie Grund und Zweck gekommen. Es ist immer noch das gleiche Beispiel:

Ich habe Kopfschmerzen.
Ich nehme Kopfschmerztabletten, weil ich Kopfschmerzen habe.(Ursache)
Wozu nimmst du Kopfschmerztabletten?
Um die Kopfschmerzen zu beseitigen. (Wirkung)
Weshalb hast du Kopfschmerzen?
Ich habe gestern zu viel getrunken. (Grund)
Weshalb willst du die Kopfschmerzen loswerden?
Weil ich gleich noch ein Seminar habe. (Zweck)


Das 13. Fragewort ist "wer", d.h. man will wissen, wer denn überhapt die Frage stellt und klärt, welchen Bezug man zu dieser Person hat.


Nun wurde gesagt, dass Mathematik und Philosophie Wissenschaften sind, die man nur rechtshemisphärisch bearbeiten kann.
Ich studiere Mathe. Gut ich gebe zu, dass man Begabung braucht, um das zu verstehen und anwenden zu können. Aber in der Schulzeit wäre man wahrscheinlich auch mit der linken ausgekommen. Uns wurde irgendetwas vorgepaukt und wir mussten das auswendig lernen. Mehr als Formeln zu lernen und dann Zahlen zu kriegen, die man da einsetzt, war das nicht. Ist das denn auch schon rechtshemisphärisch?


Nun kamen wir wieder zu unseren vier "b`s":

Betrachten ist ein Wahrnehmungsvorgang. Hierfür braucht man Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit ist die Ausrichtung der Sinne nach außen.
Den Höhepunkt der Apperzeption erreicht man mit 16. Danach ist die Reizverarbeitung langsamer, aber die Konzentrationsfähigkeit nimmt zu. (Für die Zunahme der Konzentrationsfähigkeit ist es allerdings erforderlich, dass das Gehirn synchronisiert arbeitet. Wenn es keine Synchronisation gibt, nimmt auch die Konzentrationsfähigkeit stark ab.)
Das Kernwort ist "Aufmerksamkeit".

Ohne betrachten gibt es kein beobachten. Dafür braucht man Konzentration. Konzentration ist die Ausrichtung der Sinne nach innen.
Bei diesem Vorgang prüft und ordnet das Gehirn und vergleicht das Wahrgenommene mit Bekanntem.
Das Kernwort ist "Konzentration.

Begreifen ist das dritte "b".
In Phasen, in denen man etwas selbst macht, etwas eigenes schafft, setzt das limbische System eine Substanz frei, die Motivation erzeugt.
Deshalb ist das Kernwort "Motivation.

Beschreiben setzt betrachten, beobachten und begreifen voraus.
Das Gehirn kennt das Prinzip des "Paukens und wieder vergessen".
Etwa 20 Minuten nach z.B. einer Schulstunde vergisst das Gehirn, was in dieser Stunde stattfand. Dies passiert aus Selbstschutz.
Zum Glück mache ich mir immer Notizen.
Dies ist ein Algorithmus, d.h. es gibt eine eindeutig festgelegte Abfolge von Schritten, wie z.B. bei mathematischen Formeln.
Deshalb lautet das Kernwort "Algorithmus".

"Intelligenz und Begabung"vom 13.12.05

Zuerst hat uns Herr Schmid erklärt, dass das Bewußtsein der Teil im Gehirn ist, der gerade aktiv ist.

Dann wurden uns die verschiedenen "Ich`s" präsentiert:

A) das rationale Ich
(Es fragt mit den Fragewörtern wer, was, wie. Hier geht es um
Muster und die Logik.)

B) das kritische Ich
(Es fragt mit den Fragewörtern wieviel, warum, wozu. Hier
geht es um das Gewissen.)

C) das emotionale Ich
(Es fragt mit den Fragewörtern womit, wo, wann. Hier geht
es um die Kommunikation.)

D) das experimentelle Ich
(Es fragt mit den Fragewörtern wobei, weshalb, wofür. Hier
geht es um die Ästhetik)


Das rationale Ich und das emotionale Ich tun sich zusammen zur "Ordnung", also zur Intelligenz.
Das kritische und das experimentelle Ich tun sich zusammen zur Begabung.


Wenn das emotionale Ich aktiv ist, will man seine Gefühle äußern. Wenn es nicht aktiv ist, äußert man nur "Schrott".


Nun haben wir wieder in den Gesang eingestimmt mit unseren bekannten 3 Wörtern eingestimmt.

Dann mussten die Gruppen ihre Wörter auf ganz bestimmte Weise singen:
1. Gruppe: rational, d.h. sie sitzen im Seminar "Pfeife des Monats" und müssen ihre Wörter dementsprechend gelangweilt singen.
2.Gruppe: kritisch, d.h. sie sollen ihre Wörter fragend singen.
3. Gruppe:experimentell, d.h. sie bringen Antworten, ihre Wörter müssen sie entsprechend singen.
4. Gruppe: emotional, d.h. sie bringen ihre Gefühle zum Ausdruck, indem sie Vokale singen.

Ich war in der 4. Gruppe. Wir fanden das Geschehen erst recht langweilig und haben uns nur zu dem Laut "Äh" durchringen können. Später wurde es interessanter und wir sind zu einem erstaunten "Ah" und "Oh" übergegangen.


Nun wollten wir, bzw. Herr Schmid mit Jens, die nächsten Fragewörter am Beispiel "Kopfschmerztabletten" ausprobieren.
Es hat nicht geklappt. Jens hat Herrn Schmid so herausgefordert, dass sich dieser dauernd versprochen hat und das Seminar deshalb früher beendet hat.

"Intelligenz und Begabung" vom 6.12.05

Wir haben heute Nikolaus!!!
Hattet ihr auch alle was im Stiefel?


Heute hat uns im Seminar zuerst eine Kommilitonin von Lena erzählt:

Lena ist hochbegabt. Sie ist 10 Jahre alt und hat die 2. Klasse übersprungen. Sie ist ein eher introvertiertes Mädchen und nicht auffällig, wie das bei manchen anderen hochbegabten Kindern der Fall ist. Sie hilft ihren Mitschülern bei Aufgaben. Sie hat mit 2 Studenten mit dem Buch "Der Zahlenteufel" gearbeitet. (Übrigens ein sehr zu empfehlendes Buch für jeden, der denkt Mathe nicht zu verstehen oder sogar Angst vor Mathe hat!)
Sie hat sogar ihre eigene Internetseite erstellt und ein weblog (zufinden unter: lmbiester.twoday.net).
Lena lernt mit Bildern. Sie stellt sich sogar einzelne Klavierakkorde als Bilder vor.

Danach hat uns Herr Schmid erklärt, dass das Gehirn in Bildern lernt. Das ist das naturwissenschaftliche Lernen.

Dann wurden uns die "b`s" erklärt. Letztes mal hat er uns in einem Formular schließlich gefragt, was "bbbb" bedeutet. Jetzt die Auflösung:

"b" betrachten
"bb" beobachten
"bbb" begreifen
"bbbb" beschreiben


Das bedeutet, dass das Gehirn an jede Sache, die der Mensch wahrnimmt, in dieser Reihenfolge herangeht.


Dann haben wir einen Test gemacht:

Es standen 4 Pärchen vorne. Die Mitglieder von 2 Pärchen kannten sich untereinander, die anderen nicht.
Jetzt sollte sich erst ein Pärchen weit auseinander stellen und dann langsam aufeinander zugehen, bis zu dem Punpt, wo sie sich noch wohl fühlen.

Es war erstaunlich: Alle Pärchen haben den gleichen Abstand gehabt, ca. 30 cm.
Ich habe mich gewundert, denn ein Mensch hat eine Intimsphäre und die wird verletzt, wenn ein fremder Mensch oder einer, den man nicht leiden kann, näher als ca 30-50 cm kommt. Hier standen also alle in dieser Intimsphäre. Mir wäre das wahrscheinlich zu nahe. Aber es kann auch daran liegen, dass wir Studenten sind. Wir müssen eh alle zusammengefercht im Bus fahren oder in überfüllten Seminaren sitzen. Da nimmt auch niemand auf diesen Intimabstand Rücksicht.


Nun wollten wir die vier "b`s" auf geisteswissenschaftlicher Ebene erklären:
Ein Kommilitone kam auf die richtige Idee:
"Ich bin Maler und betrachte einen Sonnenuntergang am Strand, d.h. ich sehe ihn. Dann beobachte ich ihn, ich sehe, wie die Sonne langsam im Meer versinkt. Diesen Vorgang und das malerische Bild finde ich sehr schö (begreifen, denn ich habe schon andere Sonnenuntergänge gesehen, die nicht so schön waren). Als letztes beschreibe ich ihn, ich male ihn auf die mitgebrachte Leinwand."
(Eine schöne Vorstellunug!)


Herr Schmid hat uns als nächstes berichtet, dass ein Mensch, der immer das gleich tut z.B. Fließbandarbeit, empirisch schneller altert und eventuell sogar früher stirbt. Das liegt daran, dass bei diesen Menschen das Gehirn einfach zu wenig zu tun hat. Es gibt keine neuen Eindrücke, die sich das Gehirn durch die vier "b`s" erklären muss.


Als nächstes musste ein Kommilitone einen Tageslichtprojektor einfach durch den Raum schieben, ihn bewegen.
Wir sollten dabei den Kritikpunkt in unserem Gehirn finden und ihn überwinden.
Ich habe mir nach einer Weile nur noch die Fragen gestellt:
Warum macht er (der Kommilitone) das eigentlich und wofür ist das gut?
Mit diesen Fragen lag ich gar nicht so falsch, denn die nächsten 3 Fragewörter stellt sich das Gehirn nachdem es die Routine überwunden hat:
  1. warum (Frage nach dem Grund/der Ursache)
  2. wozu (Frage nach der Wirkung)
  3. wieviel (Aufwandkostet mich das) (frage nach dem Zweck)

Nachtrag zu "Intelligenz und Begabung vom 29.11.05

Zur Aufgabe mit der Kassenschlange wollte ich noch was Nachtragen:

In dieser Veranstaltung haben 2 Kommilitonen ihre Erlebnisse und Gefühle geschildert, die sie dabei hatten, als sie wieder ans Ende der Schlange gegangen sind. Beide waren sie unter Zeitdruck und ärgerten sich dabei.
Bei diesen Schilderungen war ich erstmal überrascht, denn mir ging es ganz anders, aber ich werde wohl auch eine anderes Naturell haben als diese beiden Kommilitonen.

Nun zu meinen Erlebnissen:

Es war überhaupt erstmal schwierig ein Geschäft zu finden, wo es lange Kassenschlangen gibt. Ich bin extra jeden Tag in mehreren Läden gewesen, um diesen Test mal zu machen. Ich wollte eine Kleinigkeit kaufen und habe mich an die längste Schlange gestellt. Doch immer dann wurde entweder eine neue Kasse aufgemacht oder es kamen keine neuen Kunden um sich andie Kasse zu stellen. Teilweise wurde ich blöd angekuckt, weil ich mich dauernd umdrehte und schaute, wie viele Leute sich hinter mich anstellten.
Da fühlten die sich, glaube ich, beobachtet und so was mögen die Menschen nicht.

Endlich am Montag vor der Veranstaltung hatte ich bei Kloppi Glück. Die Menschen haben noch Adventsschmuck eingekauft, ich auch. Als noch eine Kundin vor mir dran war, bin ich wieder ans Ende gegangen. Gut ich war auch unter Zeitdruck. ich musste meine Einkäufe noch nach Hause bringen und die waren ganz schön schwer und dann musste ich zur nächsten Vorlesung in die Uni. Aber ich hatte ja eine Aufgabe und wußte nicht, was die eigentlich bedeuten soll. Ich hab einfach so getan, als ob es das natürlichste der Welt wäre, sich einfach wieder hinten anzustellen. Ich war ganz gelassen, aber die Kundin vor mir hat mich komisch angekuckt. Ich fand das alles nicht so schlimm, wahrscheinlich, weil ich erst am Freitag etwas noch peinlicheres tun musste. Das erzähle ich am besten auch noch.

Also: Am Freitag sind meine Schwester und ich zu Möbel Kraft in Bad Segeberg gefahren. Wir wollten eine Lampe umtauschen oder zurückgeben, da sie einen Kurzschluss hatte. Diese Lampe habe ich meiner Mutter letztes Jahr zu Weihnachten geschenkt. Es war so ein fast zwei Meter hoher Deckenstrahler mit Leselampe. Da das Gewinde auch nicht mehr so wollte, konnten wir sie nicht auseinander bauen. Wir mussten sie als Ganzes mitnehmen.
Da angekommen haben wir erstmal gefragt, wo wir sie denn hinbringen sollten. Es hieß:direkt in die Lampenabteilung! Naja, wir haben erstmal so gekuckt, was gegessen und was eingekauft. Dann sind wir zum Auto und es hieß die Lampe in die Lampenabteilung zu bringen. Wir haben die Lampe also ausgeladen und dann wollte meine Schwester sie aber nicht mittragen. Es sei ihr zu peinlich. Ja natürlich ist das peinlich, aber wie sollen wir sonst die Lampe zurückgeben. Also schleppte ich dieses lange Ding alleine über den halben Parkplatz ins Geschäft über die Rolltreppe in den ersten Stock, durchs halbe Geschäft in die Lampenabteilung, die sich grade im Umbau befand. Meine Schwester hielt sich schön im Hintergrund, so als ob wir nicht zusammengehören und ich musste mich von den Leuten blöd angucken lassen. Aber irgendwie fand ich die Situation zu komisch. Die irritierenden Blicke der anderen Kunden waren so lutig. ich konnte mir kaum das Lachen verkneifen und dachte nur: Wenn ich jetzt keine Jacke und keinen Rucksack bei mir hätte, könnten die wenigstens denken, dass ich eine Mitarbeiterin wäre, aber so ist das unwarscheinlich.
Naja, ich habe es geschafft und die Lampe ist zurückgegeben.

Dienstag, 29. November 2005

"Intelligenz und Begabung" vom 29.11.05

Heute wurde uns erzählt, dass die linke Hemisphäre erst dann richtig begeistert ist, wenn sie ein Formular sieht und dazu auch noch eine Aufgabe bekommt. Dabei schaltet sich die rechte Hemisphäre aber völlig ab.
Passend dazu haben wir natürlich ein Formular bekommen, welches wir so schnell wie möglich ausfüllen sollten und dabei möglichst nicht beim Nachbarn abgucken sollten. Die Fragen auf diesem Formular lauteten in etwa:
  1. Was bedeutet "bbbb"?
  2. Was bedeuten "a, e, i, o, u"?
Diese Formulare wurden eingesammelt.

Dann haben wir eine Übung gemacht:
Ein allen bekanntes Wort wird vorgegeben. Dieses muss so lange im Sprechen wiederholt werden, bis die linke Hemissphäre nicht mehr weiß, was das Wort bedeuten soll.

Zur Erklärung: Die linke Hemisphäre kann beim Hören eines Wortes , dem Wort ein Bild zuordnen. Dieses kann sie vielleicht 10-100 mal. dann langweilt sie sich, weil es ja immer das gleiche Wort ist und schaltet irgendwann ab und weiß dann nicht mehr, was dieses Wort bedeuten soll.
Wenn man das Wort singen anstatt sprechen würde, wäre die rechte Hämisphäre aktiv und die könnte das dann so oft wiederholen, wie man lustig ist.

Im Seminar haben wir das mit dem Wort "Radio" gemacht. Am Anfang hörte sich das auch noch wie sprechen an, aber wurde meiner Meinung nach später doch irgendein Singsang. Ich habe aufgehört zu sprechen, als ich einen leichten linksseitigen Kopfschmerz bekam und ich mir zum Wort "Radio" noch den Zusatz "aktiv" dachte, also "radioaktiv", ein neues Wort, mit dem meine linke Hemisphäre wieder etwas anfangen konnte.

Dann kam noch eine weitere Übung, die Klopfübung:
Wir sollten im Takt "1-2-3-4" mit dem rechten Zeigefinger auf den Tisch klopfen. Dann kam immer bei der "1" der linke Zeigefinger dazu. Später kam der linke Zeigefinger immer bei "1" und "3" dazu.

Uns wurde erklärt, dass man eine der bisher in den Seminarveranstaltungen genannten Übungen machen sollte, wenn man vorhat gleich im Anschluss viel zu lernen oder sich viel zu merken.

Uns wurde erklärt, dass das Gehirn bei einer Sache immer mit 13 W-Fragewörtern arbeitet, um sie zu analysieren.
Wir sollten versuchen, diese 13 Fragewörter zu erraten.

Dann haben wir in einem 3-Klang das "w" gesungen.

Danach wurden uns die ersten Fragewörter für die ersten drei Suchstrategien im Gehirn genannt:
  • "welche", ist die Frage nach der Eigenschaft.
  • "was", ist die Frage nach dem Wesen.
  • "wie" ist die Frage nach der Reaktion darauf.
Dann haben wir im 3-Klang "welch-was-wie" gesungen. Dafür haben wir uns in drei Gruppen aufgeteilt. Jede Gruppe hat ein Fragewort gesungen.

Dann haben wir ein Beispiel dafür von einem Seminarteilnehmer bekommen:
"Haarschopf, Bekannter, grüßen"
(Bedeutung: Ich sehe irgendwo einen Haarschopf und stelle fest, dass es sich um einen Bekannten handelt, den ich dann grüße.)

Im 3-Klang haben wir eine Abkürzung davon gesungen:
"Schopf-Be-grü".

Nachtrag:
Ich habe beim verfassen ganz vergessen, dass wir ja noch zwei Aufgaben haben:
1. Wir sollen unsere Idee für die 13 Fragewörter ins Weblog stellen.
Meine Idee: wer, wie, was, wieso, weshalb, warum, wo, wen, wem, welche, wann, wessen, wofür

2. Wir sollen die drei Fragewörter (welche, was, wie) mit begriffen füllen:
Blatt, Blume, gießen
(bedeutet: Ich sehe ein Blatt, welches zu meiner Blume gehört, die auf dem Tisch steht. Da das Blatt schon welk wirkt, sollte ich meine Blume unbedingt gießen.)

"Intelligenz und Begabung" vom 22.11.05

Da ziemlich wenige Studenten die 1. Übung durchgeführt haben, wurde sie uns noch einmal gestellt.
Zusätzlich bekamen wir noch eine 2. Übung:
Wir sollen uns in einem Supermarkt oder ähnliches an eine relativ lange Warteschlange an einer Kasse anstellen. Kurz bevor wir drankommen, sollen wir wieder ans Ende der Schlange stellen. Für Anfänger reicht das. Fortgeschrittene sollen diesen Vorgang drei mal wiederholen.
Diese Übung soll ebenfalls helfen, die Blockade zwischen den Hemisphären zu lösen.

Uns wurde berichtet, dass es ein Zentrum im Gehirn fürs Lernen gibt (das limbische System?). Jedoch lernt das Gehirn nur, wenn dabei auch Glückshormone freigesetzt werden.

Im praktischen Teil kam heute zum Rythmus auch noch die Schwingung dazu.
Die 5 Vokale bedeuten für die rechte Hemisphäre etwas bestimmtes:
  • Das "a" steht für Apperzeption (bewußteWahrnehmung).
  • Das "e" steht für Emotion.
  • Das"i" steht für die Interaktion.
  • Das "o" steht für Ordnung.
  • Das "u" steht für die Unordnung.
Jetzt kam das Singen. Da wir nur 4 Gruppen sind, haben wir das "u" weggelassen und mit einem musikalischen 4-Klang die Vokale "a-e-i-o" gesungen. dies haben die letzen beiden Sitzreihen fortgesetzt, während wir vier Gruppen vorne abwechselnd unseren Vokal und die Wörter mit "B" vom letzten Mal.
Ich sang also abwechselnd in einem sehr hohen Ton (dem höchsten des 4-Klangs) "Buchhalterin-Belegschaftsraum-Bademeister" und "oooo-oooo-oooo".
Zum Schluss hat sich das richtig gut angehört.

"Intelligenz und Begabung" vom 15.11.05

Unsere erste Aufgabe in dieser heutigen ersten Seminarveranstaltung war, auf einen Zettel die folgenden Fragen zu beantworten:
  1. Intelligenz, was ist das?
  2. Begabung, was ist das?
Diese Aufgabe soll den IST-Zustand vergegenwärtigen. Am Ende des Seminars sollen wir den SOLL-Zustand erreicht haben.

Uns wurde erklärt, dass Intelligenz hauptsächlich in der linken Hemisphäre verankert ist und Begabung hauptsächlich in der rechten Hemisphäre. Bei Linkshändern ist es natürlich anders herum.
Ziel dieses Seminars ist es, beide Hemisphären miteinander zu verknüpfen. Dazu muss man schöpferisch tätig werden können. Da wir alle Lehrer werden wollen, müssen dazu in der Lage sein.

Heute wurde uns die erste Übung vorgestellt, wie wir die Blockade zwischen den Hemisphären auflösen können:

Die Übung dauert 3 Minuten. Man sollte sie täglich machen. Dazu muss man sich irgendeinen Gegenstand im Zimmer aussuchen und dann ununterbrochen 3 Minuten lang irgendetwas dazu schreiben.

Diese Übung führt dazu, dass die linke Hemisphäre Dinge schneller zur rechten Hemisphäre deligieren kann.


Nun sind wir zum praktischen Teil der Veranstaltung gekommen:
Die heutige Sitzung stand unter dem Thema Rhythmus:

Wir haben vier Gruppen gebildet, die von vier Musikstudenten geleitet wurden.
Die 1. Gruppe musste sich 3 einsilbrige Wörter ausdenken, die 2. Gruppe musste sich 3 zweisilbrige Wörter ausdenken, die 3. Gruppe musste sich 3 dreisilbrige Wörter ausdenken und die 4. Gruppe musste sich 3 viersilbrige Wörter ausdenken. Alle Wörter mussten den Anfangsbuchstaben "B" haben.
Ich war in der 4. Gruppe. Unsere Wörter lauteten:
Buchhalterin, Belegschaftsraum, Bademeister

Alle Gruppen mussten gleichzeitig ihre Wörter in einem gleichbleibenden Rythmus aufsagen, immer und immer wieder.
Zum Schluss hörte sich das richtig gut an und Herr Schmid meinte, dass er Kontakte zum NDR hätte, die uns eventuell aufnehmen würden.

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Hi, da sind wir wieder. Wir möchten uns für...
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*abschüttel*
also das ist ja echt UNblogbar!!!
UNblogbar - 7. Feb, 09:55

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